FCL lässt Gerechtigkeit sprechen!

Nachdem das Auftaktspiel in die neue Meisterschaft zwischen dem FC Lustenau 1907 und der Admira beim Stand von 2:0 abgebrochen wurde, trafen die beiden Teams nach dem Entscheid des VFV am heutigen Dienstag-Abend nochmal aufeinander. Doch eines vorweg – diesmal rettete die Admira kein Gewitter!

Die Hausherren in Blau-Weiß hatten zu Beginn der Partie etwas Mühe und kamen nur schwer in die Partie. Die Gäste aus Dornbirn erwischten einen guten Start und spielten munter drauf los. Die erste große Chance hatte jedoch der FCL. Markotic übernahm einen Ball volley und schoss das Leder knapp über die Kiste. Auch Hüseyin Zengin hatte in der neunten Minute nach einem Steilpass eine sehr gute Schussmöglichkeit, doch der Ball verfehlte nur knapp. Diese beiden guten Szenen waren enorm wichtig, da ansonsten die Admira den Ton angegeben hat. In der 12. Minute gingen die Gäste dann auch durch Felix Moosmann in Führung. Nach einem Eckball köpfelte Polat den Ball außerhalb des Sechzehners, Moosmann übernahm direkt und traf sehenswert zum 0:1. Ab der 20. Minute fanden die Hausherren besser ins Spiel und es entwickelte sich ein sehr starkes Vorarlbergliga-Match. Simon Häfele wirbelte auf dem rechten Flügel und setzte in der 25. Minute Polat gut ein – sein Schuss ging knapp über das Gehäuse. Wenige Augenblicke später wäre fast das 0:2 gefallen. Nach einer Flanke stand Admira-Kapitän Pichler allein am Elfmeterpunkt, sein Kopfball ging Zentimeter am Tor vorbei. Dann war wieder der FCL an der Reihe und wieder war es der auffällige Markotic. Sein Schuss außerhalb des Strafraums wurde von einem Verteidiger von der Linie gedroschen. Der Torschrei der anwesenden Zuschauer blieb im Rachen stecken. Doch wenige Minuten später war es endlich soweit und die Zuschauer konnten ausgiebig jubeln. Nach einem Sololauf von Simon Grabherr wusste sich der Verteidiger nur mit einem Foul zu helfen. Schiedsrichter Dichtl zeigte sofort und konsequent auf den Punkt. Und dann ließ Josip Markotic sein ganzes Können aufblitzen. Er legte sich den Ball am Elfmeterpunkt zurecht – bis dato nichts Ungewöhnliches. Doch als der Torhüter mit dem Anlauf zum Schuss rechnete, schoss Markotic den Ball ansatzlos ins rechte untere Eck. Unhaltbar. Kaltschnäuzig. Geil!

Nach dem Ausgleich rannte die Admira noch einmal mit Vollgas an und hätte beinahe den erneuten Führungstreffer erzielt. Doch die Abwehr und die Querlatte hatten etwas dagegen. Damit blieb es zur Pause beim 1:1.Nur sieben Minuten nach dem Seitenwechsel durften die Jungs aus der Holzstrasse wieder jubeln. Simon Grabherr bekam an der Außenlinie den Ball und ließ sich bis zum Führungstreffer nicht mehr aufhalten. Der Ball schlug platziert im linken unteren Eck ein. Der Jubel war riesig. Damit war der offene Schlagabtausch offenkundig eröffnet. Die Admira wollte das nicht auf sich sitzen lassen und kam zu einer guten Schusschance. Diese wurde aber durch viel Einsatz der Abwehr geblockt. Durch die offensivere Gangart der Gäste eröffneten sich große Lücken beim Konterspiel. In der 64. Minute hätte der FCL den 3:1 Treffer erzielen müssen, doch Grabherr und Beck ließen die Chance ungenutzt. Eine Minute später entwischte Zengin den Verteidiger und tunnelte Torhüter Abwerzger zum 3:1. Der Jubel kombiniert mit der legendären Torhymne schmeckte den FCL-Fans richtig gut. Bis zum Ende der Partie kamen die Gäste nur noch zu einer sehr guten Tormöglichkeit, glücklicherweise hielt die FCL-Defensive stand. Aus diversen Konterangriffen wäre noch ein weiterer Treffer möglich gewesen, doch es blieb am Ende beim 3:1 Sieg des FC Lustenau 1907.

Punktgewinn in Schruns. Aber wie?

Nach der bitteren Cup-Pleite gegen Feldkirch (0:4) mussten sich die Jungs aus der Holzstraße aufs Neue beweisen. Diesmal in der Meisterschaft auswärts gegen den drittplatzierten FC Schruns. Eine doppelte Herausforderung für unsere Elf, denn bis anhin verliefen die Spiele auf fremden Boden selten wie gewünscht. Auch das Heimteam musste und durfte wieder bei Null beginnen, verlor man doch unter der Woche das Cupspiel gegen Altenstadt im Elfmeterschießen.

Die Verunsicherungen waren von Beginn an auf beiden Seiten zu spüren. Die Teams taten sich spielerisch schwer, Angriffe bzw. Torszenen zu kreieren. Oftmals blieb nur der lange Ball auf die Stürmer übrig. Die Zuschauer wurden an diesem herrlichen Herbsttag nicht mit Fussballkost überschüttet. Die erste nennenswerte Aktion des FC Schruns war in der 28. Minute, als Moritz Beck einen Steilpass abwehren musste. Rochus Schallert wäre ansonsten wohl zur Stelle gewesen. Fünf Minuten später stand wieder die FCL-Defensive im Fokus, als diese zwei Torabschlüsse abblocken musste. Das waren die einzigen Aktionen, in denen der Zuschauer einen Hauch von Aktion verspürte. Auf Seiten des FCL war bis auf ein paar Flanken ins Niemandsland keine Offensivaktion zu verzeichnen. Leider verletzte sich Batuhan Karakas nach einem Vollsprint muskulär am Oberschenkel, und musste bereits frühzeitig ausgewechselt werden.

Nach der Pause wurde die Partie etwas aktionreicher, allerdings nur aus Sicht der Hausherren. In der 53. Minute verpasste Rochus Schallert die Führung um Zentimeter. Durchatmen bei den Lustenauer. Kurze Zeit später prallte der Ball an die Querlatte des FCL-Gehäuse. Ein vermeidlich ungefährlicher Freistoß im Mittelfeld setzte auf dem Weg in den Strafraum zuerst am Boden auf, ehe er im Anschluss an die Latte knallte. Erneutes Durchatmen war notwendig. In Folge war die Zeit für FCL-Keeper Küng gekommen – Flugstunden der Extra-Klasse waren angesagt. Der junge Torhüter auf Seiten des FCL musste öfter eingreifen und konnte dank seiner Glanzparaden einen Rückstand verhindern. In der 77 Minute initiierte Polat einen Konter und setzte den rechten Außenbahnspieler Häfele perfekt in Szene. Doch der Spieler vertändelte die Aktion und kam nicht zum Abschluss. Das hätte gut und gerne die Führung für die Blau-Weißen sein können. In den letzten fünfzehn Spielminuten ging dann alles nur noch auf das Tor des FCL. Die Schrunser erarbeiteten sich mehrere gute Tormöglichkeiten, scheiterten aber jedes Mal an Noah Küng oder an der Querlatte. Und so blieb es überraschend beim 0:0. Nach dieser Partie kann man aus Sicht der Lustenauer definitiv über einen entführten Punkt sprechen.

Heftige Cup-Pleite gegen BW Feldkirch

Englische Woche im Vorarlberger-Fußball. Heute nach Feierabend gastierte BW Feldkirch in der 3. VFV-Cup Runde beim FC Lustenau 1907. Beide Teams sind aktuell in toller Verfassung, weshalb sich die Zuschauer auf einen Cup-Hit freuen konnten.

Doch auf Seiten des FCL gab es heute Abend nicht viel zu jubeln. Die Madlener-Elf unterlag den Oberländer klar und deutlich mit 0:4. Zu Beginn plätscherte die Partie nur vor sich hin. Auf beiden Seiten waren Tor- bzw. Strafraumszenen Mangelware. Einzig die Gäste konnten mit Distanzschüssen eine Art Gefährlichkeit ausstrahlen und zwangen Torhüter Küng zu zwei Flugeinsätzen. In der 33. Minute fiel dann das erste von vier Toren. Tobias Ritter reagierte nach einer Flanke am schnellsten und ließ den in Überzahl spielenden Verteidiger keine Chance und bugsierte den Ball ins Tor. Der Treffer schien die Blau-Weißen aufzuwecken. Nach einem Foul an der Strafraumgrenze nahm sich Toni Mrvelj den Ball und knallte das Leder mit einem direkten Freistoß an die Latte. Dies war praktisch die einzige gefährliche Möglichkeit der Hausherren. Somit ging die Partie mit 0:1 in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit wechselte FCL-Trainer Madlener den erfahrenen Kemal Duran ein, um mit ihm die Wende einzuleiten. Speziell in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit sah das Ganze sehr gut aus, denn der FC Lustenau 1907 versuchte sich nun in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Nach einer perfekten Flanke auf Zengin im Strafraum, wäre beinahe der Ausgleich gefallen. Der Kopfball landete allerdings am Innenpfosten und sprang von dort wieder heraus. Glück für die Gäste. Diese Szene hätte für das Heimteam Auftrieb geben sollen, doch genau der umgekehrte Fall trat ein. Die Feldkircher übernahmen ab diesem Zeitpunkt das Kommando und gingen nach einem sehenswerten Sprint von Gomes mit 0:2 in Führung. Nur drei Minuten später jubelten die Gäste schon wieder, als Selim Kum auf 0:3 erhöhte. Die Partie war endgültig gelaufen. Die Gäste spielten sich in einen Rausch und erhöhten mit einem Traumtor durch den auffälligsten Akteur Adem Kum auf 0:4. Diesen Treffer hatte sich der Stürmer mit der Nummer 9 redlich verdient. Kurz vor Ende holte sich Klicic nach einem heftigeren Foul noch die gelbe Karte ab und wenige Augenblicke später war die Partie vorbei.Damit ist unser FC Lustenau 1907 aus dem VFV-Cup ausgeschieden. Die Jungs müssen nun die Partie analysieren sich mit voller Kraft auf die Meisterschaft konzentrieren. Da wartet bereits am Samstag die nächste große Hürde mit dem Auswärtsspiel beim FC Schruns.

FC Lustenau 1907 gegen Brauerei Egg

Das „Bierduell“ zwischen dem FC Lustenau 1907 und dem FC Brauerei Egg wäre wetterbedingt beinahe ins Wasser gefallen. Durch die anhaltenden Regenfälle stand der Platz teilweise stark unter Wasser und konnte lediglich Dank der Unterstützung der freiwilligen Helfer und der Lustenauer Feuerwehr für das Spiel vorbereitet werden.

Durch die tatkräftige Unterstützung stand dem Topspiel in der Vorarlbergliga dann nichts mehr im Wege. Mit dem FC Brauerei Egg gastierte zum Schluss der FCL-Wäldarwochen wohl der stärkste Gegner im Holz. Die Gäste reisten als Tabellenführer und mit einem Torverhältnis von 23:8 aus sieben Spielen an. Diese statistische Überlegenheit zeigte sich auch in den ersten 15 Minuten der Partie. Die Egger starteten sehr selbstbewusst und physisch stärker in die Partie. Das Heimteam wurde am Spielaufbau gehindert und damit ordentlich in die Defensive gedrückt. Die erste Riesenchance der Partie hatte Bekar bereits in der vierten Spielminute. Der Ball verfehlt das Gehäuse nur knapp. Zwei Minuten später sprintete Pereira Rosales auf unseren Torhüter zu, der im Nachfassen das Duell als Sieger verließ. Auch die dritte Offensivkraft der Wälder zeigte seine Skills, als er in der 14. Minute durch die Defensivreihe tankte und FCL-Torhüter Marceta zu einer Glanzparade zwang. Nach der enormen Anfangsviertelstunde kam langsam auch das Heimteam in die Partie und konnte sich immer mehr durch ihre spielerische Qualität aus dem Druck befreien. Der erste FCL-Abschluss ging auf das Konto von Häfele – doch der Schuss war für Torhüter Fetz kein Problem. Die linke Offensivreihe des FCL war in der ersten Halbzeit gut zugestellt, weshalb sich die Partie auf den rechten Flügel verlagerte. In der 23. Minute durften die Gäste jubeln. Nach einem schönen Angriff über die rechte Seite wurde Murat Bekar perfekt auf Höhe des Elfmeterpunkts freigespielt und dieser drosch den Ball per Volley ins lange Kreuzeck. Keine Chance für den Torhüter. Nur kurze Zeit nach dem Führungstreffer ging es im Holz hoch her. Nach einem versuchten Schlag von Pereira Rosales an Moritz Beck brannten FCL-Torhüter Marceta die Sicherungen durch und er schubste den Angreifer weg. Dieser fiel zu Boden und Schiedsrichter Brunner verwies unseren Torhüter des Feldes. Nun musste der wiedergenesene Noah Küng bereits frühzeitig zwischen die Pfosten und Kemal Duran musste das Feld aufgrund des Platzverweises verlassen. Für viele Zuschauer war die Partie damit nun gelaufen, doch ausgerechnet ab diesem Zeitpunkt war der FCL die spielbestimmende Mannschaft – und das mit einem Mann weniger. Rund sieben Minuten nach den Tumulten war es der starke Häfele, der Egg-Torhüter Fetz mit einem Heber überraschte und zum 1:1 traf. Riesenjubel im Holz. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es in die Pause.

Nach der Pause ging die hochattraktive Partie im gleichen Stil weiter. Die tapferen Jungs aus der Holzstraße ließen sich nicht unterkriegen und hielten dagegen was das Zeug hält. Doch ein weiterer Dämpfer ließ nicht lange auf sich warten. In der 53. Minute wurde ein Schuss von Meusburger unhaltbar für Küng abgefälscht und rollte zum 1:2 ins Netz. Auch dieser Rückschlag brachte die Hausherren nicht ins Wanken. Trotz des erneuten Rückstands spielten die Blau-Weißen ihre Qualität aus und ließen zeitweise den Tabellenführer alt aussehen. Die körperliche Überlegenheit der Egger wurde durch Spielwitz ausgeglichen. In der 76. Minute war es dann endlich soweit. Nach einem Angriff über Simon Grabherr gelang dem Heimteam der hochverdiente Ausgleichstreffer. Sein Schuss wurde von einem Egger-Verteidiger ins eigene Tor abgefälscht. In Folge schien es sogar so, dass die Hausherren auf Sieg spielen wollten. Ein bis zwei Angriffe waren noch drinnen, doch Torhüter Fetz ließ sich an diesem Nachmittag nicht mehr überwinden und es blieb am Ende beim 2:2. Der FC Lustenau 1907 ging damit definitiv als moralischer Sieger vom Platz und hat sich diesen Punkt absolut verdient. Die rund 800 Zuschauer bekamen ein hochklassisches Vorarlbergliga-Spiel zu sehen und konnten nach der Partie im gemütlichen Rahmen noch gemeinsam feiern.

„Wäldar-Schreck“ FCL hat wieder zugeschlagen

Nach dem Heimsieg vor einer Woche gegen den FC Andelsbuch gastierte diesmal der FC Alberschwende im Stadion an der Holzstraße in Lustenau. Das Gästeteam verlor zwar die letzten beiden Meisterschaftsspiele in der Vorarlbergliga gegen den SV Lochau bzw. den VfB Bezau, überraschten jedoch mit dem Cup-Erfolg gegen den höherklassigen Gegner SW Bregenz. Mit dem gewonnen Selbstvertrauen sollte nun auch der FCL geknackt werden.

Seit der ersten Spielminute entwickelte sich vor rund 600 Zuschauern eine unheimlich interessante Partie. Auf der einen Seite stand eine junge und hungrige FCL-Truppe, die mit ihrer Spielweise zu überzeugen wusste und auf der anderen, die physisch starken Alberschwender, die in der Tabelle wieder nach oben klettern wollten. In der 5. Spielminute gab es die erste nennenswerte Szene für den FCL. Nach einem Foul in lukrativer Position legte sich Luca Hollenstein den Ball zurecht. Der Schuss ging jedoch über das Tor. Nur eine Minute später ertönte die Tormusik im Holz. Einen tollen Spielzug über die linke Seite netzte Ismet Güler zum 1:0 ein. Doch der Linienrichter hatte etwas dagegen und hob die Fahne – Abseits. Die Gäste waren nun endgültig gewarnt und mussten die Intensität ihrer Spielweise erhöhen. Weitere Fouls waren die Folge und trotzdem ließ sich der FCL so gut es ging nicht vom Weg des gepflegten Spielaufbaus abbringen. In der 20. Minute eine Doppelchance für die Blau-Weißen. Beide Schüsse innerhalb des Strafraums wurden von den zahlreichen Verteidiger geblockt. Hier hätte es gut und gerne 2:0 stehen können. Zwei Minuten später musste FCL-Torhüter Marceta zum ersten Mal richtig eingreifen. Ein strammer Weitschuss aus ca. 20 Meter ging zentral aufs Tor. Der FC Alberschwende hatte nun eine etwas bessere Phase und hätte dank des Pressing beinahe einen fatalen Fehler im Spielaufbau des FCL erzwungen. Ein Rückpass eines FCL-Verteidigers wäre beinahe abgefangen worden, doch Marceta konnte in letzter Sekunde klären. In der 33. Minute sprintete Ismet Güler allein auf den Torhüter und wurde vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. Anstelle des Vorteils wurde auf Foul der Gäste entschieden. Der Unmut im Holz war verständlicherweise sehr groß. Wenige Minuten vor der Pause bekamen die Gäste nochmal Überhand. Zuerst hätte FCL-Verteidiger Mrvelj eine Flanke beinahe im eigenen Tor versenkt und nach der resultierenden Ecke hatten die Gäste ebenfalls eine Doppelchance, die zum Glück jedes Mal mit einer Grätsche vereitelt werden konnte. Als alle sich bereits mit dem Halbzeitstand von 0:0 abgefunden hatten, drehten die Hausherren noch einmal auf. Zuerst tankte sich Simon Grabherr durch und legte auf einen weiteren Stürmer auf. Der Schuss ging ans Außennetz. Wenige Sekunden später wurde ein FCL-Angreifer im Strafraum gelegt und Schiedsrichter Brunner zeigte zurecht auf den Punkt. Markotic übernahm und erzielte das hochverdiente 1:0. Mit dem Torjubel im Holz ertönte der Halbzeitpfiff.

Nach der Pause kamen die Gäste fokussierter aus der Kabine. Die Halbzeitansprache hatte es wohl in sich. In der 55. Minute verfehlte der Ball das FCL-Gehäuse nur knapp. Fünf Minuten später wurde Nicolas Kohler mit einem Steilpass in Szene gesetzt. Der herauslaufende Torhüter Marceta konnte nichts mehr ausrichten und der Angreifer erzielte den 1:1 Ausgleichstreffer. Kurze Zeit später waren es wieder die Gäste, die gefährlich im FCL-Strafraum auftauchten. Es blieb allerdings vorläufig beim 1:1. Die Hausherren mussten sich mit der neuen Situation zuerst zurechtfinden, ehe man selbst wieder das Kommando übernommen konnte. Doch mit Fortdauer der Partie kämpften sich die Jungs aus der Holzstraße wieder zurück. Es wurden mehrere Angriffe über die Flügel forciert und die Gäste konnten sich oftmals nur mit einem Foul zu helfen wissen. In der 77. sprintete der eingewechselte Asiu auf Torhüter Hinteregger zu und ließ diesen mit einem sensationellen Trick alt aussehen. Der Stürmer schob die Kugel zum 2:1 Führungstreffer in die Maschen. Der Jubel war nach dem Treffer riesengroß.

Bis zum Ende blieb das Heimteam cool und spielte die Partie relativ locker runter. Die Gäste wurden nach jedem Ballgewinn gepresst, weshalb der FC Alberschwende nicht mehr gefährlich vor dem FCL-Tor auftauchte. Nach der fünfminütigen Nachspielzeit war dann Schluss und der FC Lustenau 1907 sicherte sich die nächsten drei Punkte. Damit klettern die Jungs auf den zehnten Tabellenplatz der Vorarlbergliga-Tabelle – und das bei einem Spiel weniger. Gratulation.

Schon nächsten Samstag spielt der FC Lustenau gegen das nächste Team aus dem Bregenzerwald. Diesmal ist der Tabellenführer aus Egg zu Gast. Anpfiff wie gewohnt um 16:00 Uhr.

Ganz wichtiger Sieg im ersten von drei Heimspielen

Der FC Lustenau 1907 startete gestern Nachmittag die Mission Bregenzerwald. Die kommenden drei Meisterschaftsspiele finden allesamt vor heimischen Publikum statt und jeder der drei Gegner kommt aus dem Bregenzerwald.

Der erste Gegner war der FC Andelsbuch mit FCL-Urgestein Ralf Grabher an der Seitenlinie. Die Gäste gingen die letzten vier Ligaspiele nie als Verlierer vom Platzund kamen daher mit Ambitionen zu unserem FCL. Der Start in die Vorarlbergliga verlief bei den Blau-Weißen nicht nach Wunsch. Daher stand schon recht früh der Saison einiges auf dem Spiel.
Bei schönen Wetter pfiff Schiedsrichter Karagic die Partie pünktlich um 16 Uhr an.Die zahlreichen Zuschauer hatten noch nicht wirklich Platz genommen, als bereitsein großer Aufschrei durch das Stadion an der Holzstrasse ging. Ein Patzer in der FCL-Verteidigung eröffnete den Gästen nach wenigen Sekunden die erste hochkarätige Chance, die glücklicherweise nicht verwertet wurde. Das Heimteam hatte in dieser Szene eine ordentliche Portion Glück.

Die ersten Minuten gehörten den Gästen, ehe sich der FCL etwas besser ins Spiel einfand. Der erste nennenswerte Torschuss für die Hausherren war in der 5. Minute und verfehlte das Tor. Danach war von den Hausherren offensiv nur wenig zu sehen. Die Gäste standen dicht im Mittelfeld und versuchten immer wieder dieVerteidigung zu beschäftigen. In der 20. Minute gingen die Andelsbucher durch Simon Walch verdient in Führung. Unmittelbar nach dem Führungstreffer hätten die Andelsbucher beinahe das 2:0 erzielt. Erneut war ein Fehler im Spielaufbau des FCL der Ursprung der Aktion und verlief wie beim ersten Mal glimpflich. Rund zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff waren es die Blau-Weißen, die das Kommandoan sich reißen konnten. Zuerst war es Batuhan Karakas, welcher Torhüter Schneider prüfte und kurze Zeit später rannte Josip Markotic allein auf den Torhüter. Doch der Andelsbucher Keeper ging als Sieger aus dem Duell und bewahrte sein Team vor dem fälligen Ausgleich. Damit ging es mit dem Spielstand von 0:1 aus Sicht des FCL in die Pause.

In der Halbzeitpause fand Trainer Daniel Madlener wohl die richtigen Worte, denn die Hausherren zeigten in der zweiten Halbzeit ein ganz anderes Gesicht und setzten zur Aufholjagd an. Trotz der Führung schienen die Gäste damit überhaupt nicht rechnen und waren erstmal sehr irritiert. Nun fünf Minuten später erzielte der eingewechselte Hüseyin Zengin den 1:1 Ausgleich. Der Ausgleichstreffer gab dem jungen Team Auftrieb und die Jungs ließen nicht mehr locker. Es konnten zahlreiche gute Szenen in der Nähe des Strafraums erarbeitet werden. Eine davon nutzte Batuhan Karakas zum verdienten 2:1 Führungstreffer. Ein Aufbäumen der Gäste blieb aus, weil der FCL seiner Linie treu blieb und das Mittelfeld kontrollierte. In der 80. Minute musste Ex FCL-Spieler Metin Batir verletzt vom Feld getragen werden. An dieser Stelle gute Besserung!

Auch in der siebenminütigen Nachspielzeit behielt der FCL die Oberhand und verließ am Ende den Platz verdient als Sieger und unheimlich wichtigen drei Punkten.

Das nächste Spiel bestreiten die Jungs aus der Holzstraße am kommenden Samstag. Mit dem FC Alberschwende reist erneut ein Team aus dem Bregenzerwald ins Stadion an der Holzstraße. Anpfiff ist um 16:00 Uhr.

Auswärtsniederlage

Der FC Lustenau muss sich Lochau mit 2:5 geschlagen geben. Alles in allem eine bittere Niederlage, denn spielerisch hätten sich die Jungs aus der Holzstraße zumindest einen Punkt verdient. Jetzt heißt es trotzdem konzentriert bleiben. Am Sonntag, 18. August um 17 Uhr folgt das nächste Auswärtsspiel gegen Nenzing.

Erster Heimerfolg in Vorarlbergliga

Manchmal braucht es Geduld, Beharrlichkeit und eine ordentliche Kampfgeist, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Diese Mischung führte im Match unseres FC Lustenau gegen Bezau zum Erfolg. Es dauerte bis zur 69. Minute, ehe Hüseyin Zengin einen schweren Patzer der Bezauer Hintermannschaft eiskalt ausnutzte und zum 1:0 einnetzte. Danach ließen die Jungs aus der Holzstraße nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil: Simon Grabherr sorgte zehn Minuten später für den alles entscheidenden zweiten Treffer. Damit haben die Blau-Weißen in der Vorarlberg Liga den ersten Dreier eingefahren. Gratulation der jungen Truppe von Trainer Daniel Madlener.

Bereits am Mittwoch müssen die Jungs schon wieder ran. Dabei trifft unsere Erste Mannschaft auswärts auf den SV Lochau.

Auch 1b konnte ersten Dreier einfahren

„Wenn wir solche Spiele gewinnen, dann spielen wir um den Meistertitel“, meinte Trainer Iskender Iscakar nach dem 3:2 des FC Lustenau 1b gegen Satteins in der 2.Landesklasse. Mit seiner Einschätzung dürfte er nach den mühsam erkämpften drei Punkten nicht ganz falsch liegen. Die Torschützen für den FC Lustenau: Erkan Ergüven (2) und Alexander Kassin. Weniger zu feiern gab es für den FC Lustenau 1c gegen Meiningen 1b in der 5.Landesklasse. Am Ende verloren die Blau-Weißen mit 2:4!

Nachtragsspiel vorerst verschoben

Das für Mittwoch den 7. August angesetzte Nachtragsspiel gegen Admira Dornbirn wird nicht stattfinden. Grund dafür ist der Einspruch des FC Lustenau gegen die STRUMA Entscheidung das Spiel komplett neu auszutragen.

Damit ist das nächste Spiel der Kampfmannschaft des FC Lustenau am 10. August um 17:30 Uhr im Stadion an der Holzstraße gegen den VfB Bezau.