Große FC Lustenau Verlosung

Ab dem Heimspiel gegen Kennelbach am 6. April gibt es wieder die FC Lose zu kaufen. Die Lose können für 2€ bei jedem Heimspiel oder beim FCler deines Vertrauens erworben werden. Zu gewinnen gibt es wieder tolle Sachpreise, wie zum Beispiel eine Reise für 2 Personen ins Südtirol, ein Fahrrad im Wert von 1.500€ oder einen Flug inklusive Übernachtung nach Wien. Verlost werden die Preise dann am letzten Spieltag der Frühjahrssaison.

Neuer Sportdirektor

„Der Meistertitel wäre das i-Tüpfelchen“

Philipp Eisele spielte sechs Jahre beim FC Lustenau. Jetzt hat er den Posten des Sportdirektors, verantwortlich für die U18 bis zur Ersten Mannschaft, übernommen. Wir sprachen mit dem 36- Jährigen über seine Rückkehr zur FC-Familie, seine sportlichen Ziele und seine neuen Aufgaben.

Eigentlich ist Philipp Eisele ein Austrianer. Dort hat er mit vier Jahren mit dem Fußballspielen begonnen. Dort spielte er vier Jahre als Profi in der zweithöchsten Spielklasse. 2006 wechselte der Grün-Weiße zu den Blau-Weißen. Von 2006 bis 2012 spielte er als Profi in der Erste Liga, zwei Jahre trug er die Kapitänsbinde. Vor sieben Jahre musste er seine Profikarriere wegen einer Knieverletzung beenden. Doch auch danach konnte er das Fußballspielen nicht lassen. Philipp Eisele spielte für den FC Wolfurt in der Vorarlberg Liga, ein halbes Jahr war er Spielertrainer und eineinhalb Jahre coachte er als Trainer die Mannschaft. Es folgte ein Engagement als Trainer beim Regionalligisten FC Hard. Im Herbst 2018 kehrte er schließlich zu seiner alten Liebe, dem FC Lustenau, als Talenteförderer zurück. Jetzt hat er den Posten des Sportdirektors angetreten.

Wie fühlt es sich an, wieder Mitglied der FC-Familie zu sein?

Den Kontakt habe ich mit dem Verein eigentlich nie wirklich verloren. Ich war immer wieder einmal als Zuschauer auf den Spielen des FC Lustenau. Und ich muss zugeben: Es ist schön wieder offiziell zur FC-Familie zu gehören.

Ist der FC wirklich eine Art Familie für dich?

Die sechs Jahrte als Profi beim FC Lustenau war die schönste Zeit in meiner Fußballerkarriere. Wir hatten einen Riesengaudi und ein Super-Team. Und das obwohl wir jedes Jahr einen regen Spielerwechsel hatten. Ich durfte mit etlichen Spielern auf dem Platz stehen, die später in der Bundesliga Fuß gefasst haben. Wir hatten auch immer sehr gute Trainer, von denen ich viel lernen konnte.

Du hast vor deinem Wechsel zum FC Lustenau beim Ortsrivalen, der Austria, gespielt. Erinnerst du dich an dein ersten Derby in deiner Profikarriere?

Das erste Derby war etwas ganz Besonderes. Wie es ausgegangen, weiß ich allerdings nicht mehr. Aber es war immer sehr schön, bei einem Derby auf dem Platrz zu stehen. Aber beim FC gab es auch immer wieder schwierige Zeiten, vor allem in Jahren in denen wir gegen den Abstieg kämpfen mussten. Der Zusammenhalt in der Mannschaft hat aber immer gepasst. Und gemeinsam haben wir den Klassenerhalt jedes Mal geschafft.

Jetzt bist du aber nicht mehr Spieler beim FC, sondern Sportdirektor. Was sind deine konkreten Aufgaben?

Ich will mich mit meiner Erfahrung einbringen. Wir spielen heuer eine fantastische Saison. Der Aufstieg in die Vorarlberg Liga ist das große Saisonziel. Der Meistertitel wäre das i-Tüpfelchen. Aber kommen wir zurück zu meinen Aufgaben. In meinem Zuständigkeitsbereich kümmere ich mich um die Erste Mannschaft, das 1b, das 1c und die U 18. Da geht es um die Kaderzusammensetzung, um Transfers und die Betreuung der Spieler. Ich fungiere aber auch als Bindeglied zwischen Mannschaft und Vorstand. Es geht um einen kommunikativen Austausch, um das Erreichen gemeinsamer Ziele.

Klubabende im Nachwuchsstübli

Darauf haben sicherlich viele schon sehnlichst gewartet. Am 13. Februar ist es endlich so weit. Dann erfolgt der Startschuss für die Klubabende im Nachwuchsstübli im Holz.

Neben Live-Spitzenfußball der Champions League werden kulinarische Leckerbissen offeriert. Rainer und Volki haben einen ganz speziellen FC-Toast entwickelt. Mit Bregenzerwälder Raclette-Käs, Ländle-Schinken, Spezialgewürz aus Lisas Kulinarium und weiteren Geheimzutaten. Mit der eigens geschaffenen Klub-Abendkarte bekommt man zum Beispiel ein kleines Bier und einen FC-Toast um nur 5 Euro.

Die weiteren Klubabend-Termine sind am 20. Februar, dem 6. und 13.März, dem 9., 16., und 30 April. Start ist jeweils um 19.07 Uhr.

Ein Wochenende zum Feiern

Viele Tore, viele schöne Augenblicke und einige Punkte konnten die Anhänger des FC Lustenau am vergangenen Wochenende feiern.

Kampfmannschaft verteidigt Spitzenposition

Mit breiter Brust dürfen sich die Jungs des FC Lustenau als Spitzenreiter auf der Kilbi präsentieren. Die Tore wurden durch Kemal Duran, Hüseyin Zengin, Moritz Bösch, Leo Mikic und Simon Häfele erzielt. Damit gewinnt der FC Lustenau gegen Koblach 5:0! Da ist die Freude bei Fans und Spielern nach dem Match gleichermaßen groß, was folgendes Video unter Beweis stellt.

Torfestival bei kleinem Lustenauer Derby und beim 1c

Das ewig junge Duell zwischen dem FC Lustenau 1b und Austria Lustenau 1b im Reichshofstadion endet mit 5:5! Dabei lagen die Blau-Weißen nach 23 Minuten bereits mit 0:3 zurück. Durch zwei Tore von Clemens Hollenstein kam der FC Lustenau auf 2:3 heran. In der zweiten Spielhälfte zog die Austria mit 5:3 davon, ehe Fabian Grabher und Luka Nakic am Ende doch noch zum 5:5 ausglichen!!

Auch beim 1c fielen einige Tore. Dabei konnte das 1c als verdienter Sieger vom Platz gehen. Linus Hämmerle erlegt den FC Koblach 1b durch seinen Triple-Pack quasi im Alleingang. Gratulation an Mannschaft und Trainer des FC Lustenau 1c.

Der FC auf der Kilbi

Bei spätsommerlichen Temperaturen konnten die Besucher der Lustenauer Kilbi ihre Getränke genießen. Nach solch einem torreichen Wochenende schmeckte hierbei das Egger-Bier gleich doppelt so gut. Um den rekordverdächtigen Ansturm auf den Stand des FC gut abwickeln zu können, halfen natürlich auch die Spieler kräftig mit.

Nächste Spiele

20. Oktober 15:00 Uhr – FC Lustenau-Frastanz
20. Oktober 12:30 Uhr – FC Lustenau 1b-Admira 1b
19. Oktober 19:00 Uhr – FC Lustenau 1c-Hörbranz 1b

 

Tag der offenen Tür und Nachwuchstag im Holz

Tag der offenen Tür am 29. September – freier Eintritt FC Match

Damit sich die Bevölkerung selbst ein Bild vom neuen Heim machen kann, lädt die FC-Familie alle Interessieren herzlich zu einem Tag der offenen Tür am 29. September 2018 in das FC-Stadion im Holz. Ab 14 Uhr öffnen sich die Türen für die Besichtigung des neuen Nachwuchsstüblis. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg. Um 16 Uhr wird die Kampfmannschaft des FC den Gästen ein spannendes Match gegen Schlins liefern – alles bei freiem Eintritt.

Nachwuchstag

Am kommenden Samstag versammelt sich auch der gesamte FC Nachwuchs im Stadion an der Holzstraße. Alle Verwandte und Freunde unserer Spielerinnen und Spieler sind herzlich eingeladen. Höhepunkt des Tages wird ein gemeinsames Foto der Ballspielgruppe bis zur ersten Kampfmannschaft sein. Wir freuen uns auf einen tollen Familientag im Holz.

Eröffnung Nachwuchsstübli und 111. JHV

Gleich zweimal durfte der FC in den vergangenen Tagen zu einem offiziellen Anlass ins Stadion an der Holzstraße einladen. Am 18. September wurde nach nur fünf Monaten Bauzeit das neue Nachwuchsstübli feierlich eröffnet. Am Tag darauf wurde ebenfalls im neuen Klubheim die 111. Jahreshauptversammlung abgehalten. Dabei wurde das vergangene Jahr Revue passieren gelassen, berichtet, entlastet, geehrt und neu bestellt. Zudem gab es einen Ausblick auf das kommende Jahr.

 

Der FC hat ein neues Schmuckkästchen

Auf diesen Tag haben viele FCler sehnlichst gewartet.  Endlich war es soweit und das neue Nachwuchsstübli, 120 Quadratmeter groß, konnte feierlich eröffnet werden. In nur fünf Monaten Bauzeit wurde das Klubheim des FC Lustenau samt Lernclub in Holzbauweise fertiggestellt. Über 30 Firmen und viele ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz. Ein großes Dankeschön gebührt dabei vor allem den beiden FClern Rainer Fink und Volker Fitz, ohne die das Nachwuchsstübli wohl noch länger ein Wunschtraum geblieben wäre.

 

Ehre, wem Ehre gebührt

Bei der 111. Jahreshauptversammlung des FC Lustenau wurden verdiente Funktionäre des ältesten Fußballvereins Vorarlbergs mit goldenen und silbernen Vereinsnadeln geehrt. Die Auszeichnung in Gold erhielt Gemeindearchivar Wolfgang Scheffknecht. Er hat das Vereinsarchiv der Blau-Weißen aufgearbeitet und zeichnete bereits beim 100-jährigen Geburtstag des FC Lustenau für die Festschrift verantwortlich. Eine Vereinsnadel in Silber gab es für Hans-Dieter Grabher, Nicola Cermak, Johannes Metzler, Andi Sintitsch, Marco Spitzar, Martin Feistenauer, Hugo Tomio, Karl Fitz und Frank Andres.

 

Aktuelles aus dem Verein

In den letzten Tagen hat sich einiges getan beim FC Lustenau. Neben einem neuen Bierpartner und einem fast fertiggestellten Nachwuchsstübli, kann das 1b weiterhin über eine blütenreine Weste jubeln und die Kampfmannschaft feiert den Einzug in die 4. Runde des VFV-Cups. Was außerdem noch alles passiert ist und in den kommenden Tagen passieren wird, lest ihr in diesem Beitrag.

Neuer Bierpartner

Beim Heimspiel am Samstag den 15. September wird zum ersten Mal Egger Bier durch die Zapfhähne des FC Lustenau fließen. „Die Partnerschaft mit dem FC Lustenau ist für uns etwas ganz Besonderes“, betont Luis Weidinger, Geschäftsführer von Egger Bier. Denn bisher gab es nur Kooperationen mit Wälder Vereinen. Weidinger freut sich über die Zusammenarbeit mit dem Team aus der Holzstraße. Denn der FC Lustenau habe traditionell gute Beziehungen zu Fußballvereinen aus dem Bregenzerwald.
Ab dem Spitzenspiel gegen Göfis kommenden Samstag wird es außerdem etwas ganz besonderes geben. Der FC Lustenau erhält eine Egger Bierflasche im FC Design. Dieses Bier kann ab dem 15. September beim FC vorbestellt und dann auch mit nach Hause genommen werden.

Um den neuen Bierpartner gebührend zu feiern wird zum Einstand zwischen 15:00 und 15:30 Uhr Gratis-Bier ausgeschenkt. Ein Besuch im Holz lohnt sich damit quasi doppelt.

Spitzenreiter FC Lustenau 1b

Die Weste des FC Lustenau 1b bleibt blütenweiß. Die Jungs von der Holzstraße setzen sich gegen Andelsbuch 1b mit 3:1 durch. Die Torschützen: Clemens Hollenstein (2) und Johannes Giselbrecht. Damit ist die Truppe von Razil Prosic auch nach der 6. Runde noch unangefochtene Nummer 1 der 3. Landesklasse.

 

Einzug in die 4. Runde des VFV-Cup

Die Kampfmannschaft des FC Lustenau konnte sich in der 3. Runde des VFV-Cup gegen den FC Krumbach mit 1:2 durchsetzen und zieht damit in die nächste Runde ein. Gratulieren darf man den Torschützen Ivan Savric und Leo Mikic. Nach dem 1:1 Remis gegen Bezau vergangenes Wochenende konnte die Elf um Erfolgscoach Madlener erneut einen Sieg einfahren. Vor kurzem war übrigens ein interessantes Interview mit Daniel Madlener in der Vorarlberger Kronenzeitung. Ausschnitte aus dem Interview findet ihr HIER.

Trainingszeiten im Kinderfußball

Pünktlich zum Schulstart werden auch die Trainingszeiten für den Kinderfußball bekannt gegeben. Alle fußballinteressierten Mädchen und Buben der Jahrgänge 2011-2014 sind herzlich eingeladen im Holz vorbei zu schauen.

 

Premierenauftritt der Damenmannschaft

Kommenden Samstag rentiert sich eine bereits etwas frühere Anreise ins Holz. Die Damenmannschaft des FC Lustenau feiert ihren Premierenauftritt. Ab 11:00 Uhr bestreiten sie ihr erstes Pflichtspiel gegen FC Raiffeisen AU.

Nächste Spiele der Herren Kampfmannschaften

15. September 16:00 Uhr – FC Lustenau gegen Göfis
15. September 14:30 Uhr –  SPG Gaißau/ Höchst 1b gegen FC Lustenau 1b
15. September 17:00 Uhr –  Hard 1b gegen FC Lustenau 1c

111. Jahreshauptversammlung

Am Mittwoch den 19. September lädt der FC alle Mitglieder zur 111. Jahreshauptversammlung ein. Diese wird bereits im neuen Nachwuchsstübli durchgeführt. Im Stadion an der Holzstraße lässt die FC Lustenau-Vereinsgemeinschaft bei der Jahreshauptversammlung traditionell das vergangene Jahr Revue passieren, berichtet, entlastet, ehrt und bestellt neu. Zudem gibt es einen Ausblick auf das kommende Jahr.

111 Jahre und noch viel mehr … TEIL 1

111 Jahre Fußball in Lustenau

Vor ziemlich genau 111 Jahren bestritt die Fußballriege des Turnvereins Lustenau, später bekannt als FC Lustenau, ihr erstes Spiel.

Am 18. August 1907 organisierte Emil Brüschweiler ein Freundschaftsspiel gegen seinen Heimatclub den FC Romanshorn und legte damit den Grundstein für die Gründung des FC Lustenau 1907. Es sollte das erste offizielle Fußballwettspiel werden, welches auf Vorarlberger Boden ausgetragen wird. Der siegreichen Mannschaft winkte damals „ein von einigen werten Damen Lustenaus gewidmeter silberner Becher“.

Auszug aus dem Lustenauer Gemeindeblatt vom 18.08.1907

Die Fußballriege unterlag dem Gegner mit 4:2, nichtsdestotrotz entbrannte die Leidenschaft für den Ballsport in der Gemeinde am Rhein.
„Wie vorauszusehen war, fiel der Preis den Gästen zu. Nichtsdestoweniger hat unsere junge Riege sehr anerkennenswerte Leistungen aufzuweisen, wodurch sie sich die fernere Sympathie des anwesenden Publikums sicherte.“

Die Gründung der Fußballriege des Turnvereins

Die Fußballriege des Turnvereins Lustenau wurde am 12. Juli 1907 bei einer Vereinssitzung ins Leben gerufen. Es traten der Fußballriege jedoch auch Männer bei, die zum damaligen Zeitpunkt keine Mitglieder des Turnvereins waren. Ganze 21 Männer waren es, die mit dem Fußballsport in Lustenau begonnen haben.

Die jungen Fußballer führten innerhalb des Turnvereins ein ziemlich weitgehendes Eigenleben. Am 15. Juli 1907 wählten sie Emil Brüschweiler zum Spielleiter und Ernst Vogel zu dessen Stellvertreter. Außerdem wurden Hermann Riedmann zum „Säckelwart“ und Rudolf Hagen zum „Schriftwart“ gewählt. Rudolf Hagen war es auch, der mit der Instandhaltung der Spielgeräte anvertraut wurde. Weitere Beschlüsse der ersten Sitzung der Fußballriege des Turnvereins waren die Einführung einer Eintrittsgebühr von einer Krone und einem monatlichen Mitgliedsbeitrag von 30 Hellern. Mit diesen finanziellen Mitteln sollte ein Spielball angeschafft werden. Sogar ein erstes Wettspiel wurde bei dem Zusammentreffen am 15. Juli 1907 bereits vereinbart. Es war Emil Brüschweiler, welcher von einem Ausflug des FC Romanshorn ins Gütle berichtete und darüber, dass sie sicherlich erfreut wären, beim Rückweg ein Spiel gegen die Fußballriege auszutragen. Angepeilt wurde der 28. Juli 1907, tatsächlich stattgefunden hat das Spiel dann am 18. August 1907.

Der Mann, der den FC gründete

Der aus der Schweiz stammende Stickereiarbeiter Emil Brüschweiler war die treibende Kraft bei der Gründung des ältesten Vorarlberger Fußballvereins. Nicht zuletzt um ihn für seine Taten zum Wohle des Vereins zu würdigen trägt das aktuelle Kunstprojekt „Emil Stollenfuß“ seinen Namen (mehr Infos zum Kunstprojekt Emil-Stollenfuß findet ihr HIER).

Fortsetzung folgt …

Emil Stollenfuß

Emil der Stollenfuß

Zum 111-jährigen Jubiläum hat sich der FC Lustenau etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Emil, der Stollenfuß, verbindet Fußballfeld, Kunstwelt sowie Sport- und Bildungsprojekte miteinander.

Hintergrund zum Projekt: Neues auszuprobieren liegt uns in den Genen. Immerhin hat ja der FC Lustenau 1907 das Fußballspiel überhaupt erst nach Vorarlberg gebracht. Der älteste Fußballverein des Landes war in seiner Geschichte nicht immer der Erfolgreichste, aber immer wieder der Erste. Und das gerade auch bei Aktivitäten, die über den Tellerrand des Fußballplatzes hinausgehen: Sei es soziales Engagement wie unser „Fußball PLUS“-Programm oder seien es gesellschaftliche Aktionen mit tw. legendären Events und Kooperationen mit anderen Vereinen oder Personen wie zuletzt mit der „Köchin aus Leidenschaft“ Ulli Hagen, die gemeinsam mit Spielern für FC-Freunde aufgekocht hat. In der Zusammenarbeit mit Kunst und Kultur erhoffen wir uns wieder Impulse für ein weiteres Wachstum unseres Vereins. Gerade auch für unsere Mitglieder, vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen. Ihnen wollen wir Mut machen ihren Horizont zu erweitern und ihnen helfen Hemmschwellen gegenüber Unvertrautem zu überwinden. Da kann der Fußball von der Kunst lernen und umgekehrt.

Alle Infos zu dieser einzigartigen Aktion findet ihr auf der offiziellen Homepage zum Projekt.
Ein Video mit FC-Obmann Omer Rehman und den beiden Künstlern Marco Spitzar und Roland Adlassnigg gibt es auf Youtube.

Marco Spitzar und Roland Adlassnigg, die Künstler um den Stollenfuß

Interview mit Omer Rehman

„Neues Vereinsheim zementiert längerfristige Bleibe des FC im Holz“

Im Interview erklärt unser Obmann Dr. Omer Rehman einige seiner Gedanken und den Status quo des FC07.

Umi, was bewegt dich in diesen Zeiten beim FC?

Ganz besonders bewegen mich derzeit die Freitage im Holz. Zeitweise verbringen an diesen Tagen über 100 Kinder ihre Zeit sinnvoll im Stadion, was mich freut und auch zeigt, wieviel Kraft in unserem Verein steckt. Die Abende lassen Eltern und Kinder dann gemeinsam ausklingen. Die familiäre Vereinsgemeinschaft des FC07 zeigt sich gerade hier besonders.

Sind die Planungen für die kommende Saison bereits angelaufen?

Die meisten Verlängerungen des aktuellen Kaders sind bereits unter Dach und Fach. Weiter forciert werden soll der Einbau von jungen Eigenbauspielern: Beispielsweise werden Paul Hagen und Noah Küng, der sich bereits in dieser Saison auszeichnen konnte, in die Kampfmannschaft aufrücken. Es wird folglich zu einer Verjüngung der Truppe kommen. Hinsichtlich der jungen Spieler freut mich die Entwicklung von Luca Hollenstein, Moritz Bösch und Batuhan Karakas außerordentlich.

Was für eine Bedeutung misst du dem neuen Vereinsheim/“Nachwuchsstübli“ bei?

Das neue Stübli wird ein Meilenstein für den FC. Zweifellos bin ich von einer Stärkung der Vereinsgemeinschaft überzeugt. Im Holz entsteht die „Sonne am Platz“.

Auf die Frage ob dies als Anspielung für das ehemalige Lustenauer Gasthaus Sonne dienen könne:

Auf jeden Fall (Anm. der Redaktion: Das Gasthaus Sonne befand sich im Zentrum von Lustenau an der Stelle des heutigen blauen Platzes. Es verfügte über einen bekannten und geschätzten Theater- und Konzertsaal. Im angegliederten Veranstaltungsraum wurde unter anderem im Jahre 1907 ein uns allen bekannter Fußballverein gegründet. Ein weiterer Anziehungspunkt war der große Kastaniengarten, der sich vor dem Gasthaus befand. Mitte der 1950er Jahre brach im Gasthaus ein großer Brand aus, der das Gebäude komplett zerstörte. Es wurde daraufhin abgerissen (Quelle: Lustenauer Wiki, Gasthaus Sonne). Zudem wird durch diesen Bau die längerfristige Heimat Holzstraße für den FC07 einzementiert.

Was willst du der FC-Familie sonst noch mitteilen?

Gestern fand im Holz das erste Mädchen-Fußballturnier im Rahmen des Projekts „Kick mit“ in Kooperation mit dem Förderprojekt „Mädchen an den Ball“ statt. Ein großartiges Event! Ein herzliches Dankeschön geht an alle Freunde des FC07, die den Verein auch in dieser Saison auf ganz unterschiedliche Art und Weise unterstützt haben. Besonders gilt dies für unsere Sponsoren, ehrenamtlichen Helfer, Fans und alle, die dem FC die Treue halten. Ein ausdrücklicher Dank geht auch nach Chemnitz: Come back stronger!

Danke für das Interview.