FCL lässt Gerechtigkeit sprechen!

Nachdem das Auftaktspiel in die neue Meisterschaft zwischen dem FC Lustenau 1907 und der Admira beim Stand von 2:0 abgebrochen wurde, trafen die beiden Teams nach dem Entscheid des VFV am heutigen Dienstag-Abend nochmal aufeinander. Doch eines vorweg – diesmal rettete die Admira kein Gewitter!

Die Hausherren in Blau-Weiß hatten zu Beginn der Partie etwas Mühe und kamen nur schwer in die Partie. Die Gäste aus Dornbirn erwischten einen guten Start und spielten munter drauf los. Die erste große Chance hatte jedoch der FCL. Markotic übernahm einen Ball volley und schoss das Leder knapp über die Kiste. Auch Hüseyin Zengin hatte in der neunten Minute nach einem Steilpass eine sehr gute Schussmöglichkeit, doch der Ball verfehlte nur knapp. Diese beiden guten Szenen waren enorm wichtig, da ansonsten die Admira den Ton angegeben hat. In der 12. Minute gingen die Gäste dann auch durch Felix Moosmann in Führung. Nach einem Eckball köpfelte Polat den Ball außerhalb des Sechzehners, Moosmann übernahm direkt und traf sehenswert zum 0:1. Ab der 20. Minute fanden die Hausherren besser ins Spiel und es entwickelte sich ein sehr starkes Vorarlbergliga-Match. Simon Häfele wirbelte auf dem rechten Flügel und setzte in der 25. Minute Polat gut ein – sein Schuss ging knapp über das Gehäuse. Wenige Augenblicke später wäre fast das 0:2 gefallen. Nach einer Flanke stand Admira-Kapitän Pichler allein am Elfmeterpunkt, sein Kopfball ging Zentimeter am Tor vorbei. Dann war wieder der FCL an der Reihe und wieder war es der auffällige Markotic. Sein Schuss außerhalb des Strafraums wurde von einem Verteidiger von der Linie gedroschen. Der Torschrei der anwesenden Zuschauer blieb im Rachen stecken. Doch wenige Minuten später war es endlich soweit und die Zuschauer konnten ausgiebig jubeln. Nach einem Sololauf von Simon Grabherr wusste sich der Verteidiger nur mit einem Foul zu helfen. Schiedsrichter Dichtl zeigte sofort und konsequent auf den Punkt. Und dann ließ Josip Markotic sein ganzes Können aufblitzen. Er legte sich den Ball am Elfmeterpunkt zurecht – bis dato nichts Ungewöhnliches. Doch als der Torhüter mit dem Anlauf zum Schuss rechnete, schoss Markotic den Ball ansatzlos ins rechte untere Eck. Unhaltbar. Kaltschnäuzig. Geil!

Nach dem Ausgleich rannte die Admira noch einmal mit Vollgas an und hätte beinahe den erneuten Führungstreffer erzielt. Doch die Abwehr und die Querlatte hatten etwas dagegen. Damit blieb es zur Pause beim 1:1.Nur sieben Minuten nach dem Seitenwechsel durften die Jungs aus der Holzstrasse wieder jubeln. Simon Grabherr bekam an der Außenlinie den Ball und ließ sich bis zum Führungstreffer nicht mehr aufhalten. Der Ball schlug platziert im linken unteren Eck ein. Der Jubel war riesig. Damit war der offene Schlagabtausch offenkundig eröffnet. Die Admira wollte das nicht auf sich sitzen lassen und kam zu einer guten Schusschance. Diese wurde aber durch viel Einsatz der Abwehr geblockt. Durch die offensivere Gangart der Gäste eröffneten sich große Lücken beim Konterspiel. In der 64. Minute hätte der FCL den 3:1 Treffer erzielen müssen, doch Grabherr und Beck ließen die Chance ungenutzt. Eine Minute später entwischte Zengin den Verteidiger und tunnelte Torhüter Abwerzger zum 3:1. Der Jubel kombiniert mit der legendären Torhymne schmeckte den FCL-Fans richtig gut. Bis zum Ende der Partie kamen die Gäste nur noch zu einer sehr guten Tormöglichkeit, glücklicherweise hielt die FCL-Defensive stand. Aus diversen Konterangriffen wäre noch ein weiterer Treffer möglich gewesen, doch es blieb am Ende beim 3:1 Sieg des FC Lustenau 1907.