Revanche geglückt

An einem wunderschönen Samstag-Nachmittag hatte unser FCL die Chance auf die Revanche, nach dem wir die Cup-Partie gegen BW Feldkirch klar und deutlich mit 0:4 verloren haben. Die Mannschaft war bestens vorbereitet und wollte sich so eine Schmach nicht mehr gefallen lassen. Obwohl Torjäger Hüseyin Zengin verletzungsbedingt zu Beginn auf der Bank Platz nehmen musste, begannen die Jungs aus der Holzstrasse sehr ambitioniert. Für Zengin rutschte übrigens Alexandru Asiu in die Startelf. Im Waldstadion entwickelte sich ein munteres Spiel zwischen zwei Teams, die ihre spielerische Stärke sehr oft unter Beweis stellen. Entsprechend stark umkämpft war das Mittelfeld, wo die Angriffe meist ihren Ursprung hatten. Die ersten beiden Chancen konnten die Gäste aus Lustenau verzeichnen. Beide Male musste Feldkirch Keeper Nikolic sein Können beweisen und bewahrte das Heimteam so vor dem Rückstand. Eine der beiden Möglichkeiten hätten gut und gerne im Tor landen können. Doch die Feldkircher verstecken sich nicht und waren wie zu Beginn erwähnt ebenfalls immer wieder gefährlich. In der 35. Minute war Feldkirch-Goalgetter Kum nicht zu stoppen und sein Drehschuss außerhalb des Strafraums schlug flach im Tor ein. Torhüter Küng hatte keine Chance – BW Feldkirch führte 1:0. Nach dem Gegentor wäre die Partie beinahe zu Gunsten der Hausherren gekippt, doch die richtige und vor allem zeitnahe Antwort der Blau-Weißen ließ nur drei Minuten auf sich warten. Nach einem weiteren Flügellauf stand plötzlich Moritz Beck einschussbereit im Strafraum und ließ sich nicht zwei Mal bitten. Der fleißige Außenverteidiger nutzte die Chance zum 1:1 Ausgleich. Kurz vor der Pause musste der FCL noch einmal Durchschnaufen, als Anel Klicic eine große Möglichkeit ungenutzt ließ und den Ball an den Pfosten hämmerte.

Nach der Pause ging es im gleichen Tempo weiter. Die Zuschauer sahen eine tolle Vorarlbergliga-Partie, die so oder so ausgehen hätte können. Die Feldkircher legten im zweiten Abschnitt noch eine Schippe drauf und drängten den FCL immer mehr in die eigene Hälfte. Die Lustenauer konnten sich teilweise lediglich mit Entlastungsangriffen Luft verschaffen. Es blieb weiterhin sehr spannend. Das Heimteam riskierte immer mehr, doch die FCL-Abwehrreihe blieb standhaft. Gegen Ende der Partie schwanden bei den Hausherren etwas die Kräfte und die jungen wilden Lustenauer konnten in dieser Phase profitieren. Simon Grabherr nahm sich ein Herz und initiierte über links einen schnellen Konter. Sein erster Abschlussversuch konnte Nikolic noch abwehren, doch das unermüdliche Nachsetzen wirkte – Grabherr kam zum zweiten Mal an den Ball und schob die Kugel quer auf Zengin, der das Leder nur noch ins Tor dreschen musste. 2:1 für den FCL. In Folge musste das Team von Trainer Madlener noch den ein oder anderen Angriff abwehren. Der Kasten blieb sauber und die drei Punkte waren eingetütet.